Den MG- und Gewehrschüssen in „hunt” folgt das Donnergrollen von Raketen im neuen Theaterstück Z!PF oder Die dunkle Seite des Mondes. Kein lokaler Bürgerkrieg mehr hält den Hausruck in Bann, sondern das infernalische Ungetüm des Weltkriegs und des nationalsozialistischen Verbrecherregimes Zipf blendet sich 1943 ins Geschehen ein. Die Situation: Millionen Tote auf den Schlachtfeldern, in den Konzentrationslagern und unter den Zivilisten. Systematischer Terror und geplante, organisierte Menschenvernichtung, aussichtslose Kämpfe an der Front und Durchhalteparolen der verbrecherischen Führung. Tief im Hausruck, in der kleinen Gemeinde Redl-Zipf entsteht in einer Brauerei eine Hexenküche: ein Versuchslabor für die neue Wunderwaffe, die letzte Hoffnung der Nazis, im Krieg die Wende und den Sieg herbeizuführen: die A4 bzw. V2 Rakete — Mutter aller Raketen. Der Besitzer der Brauerei, ein Hausrucker Bierfaust, muss tatenlos zusehen, wie seine Bierkeller zu einer Raketentriebwerks-Versuchsstation umfunktioniert werden. Die Nazis errichten ein Nebenlager des KZ Mauthausen. Rund 1.500 Sklavenarbeiter graben unter menschenunwürdigsten Bedingungen zusätzliche Stollen und Bunker ins Erdreich. Viele erleiden unvorstellbare Qualen und sterben für eine mörderische Idee. Triebwerkslärm erschüttert wie ein unheilvolles Grollen aus der Unterwelt den Hausruck. Kämpften in hunt Österreicher gegen Österreicher, so schmiedet im sonst so beschaulichen Bierbrauerort Redl-Zipf nun der Naziteufel …